Blu-ray Bewertung:
Film:
Bild:
Ton:
Extras:
Fazit:
Blu-ray Technische Daten:

Format / Regionalcode:
Blu-ray
Code A, B & C

Video Auflösung:
Film
---1080p AVC MPEG-4
Extras
---1080p AVC MPEG-4
---576i MPEG-2

Bildformat:
2.35:1 (16:9)

Ton Formate:
DTS-HD Master Audio 5.1
---Deutsch
---Englisch

Untertitel:
Deutsch

Extras:
Audiokommentar
Versch. Interviews
B-Roll Aufnahmen
Versch. Trailer
Wendecover

Regie:
John Carpenter

Darsteller:
Amber Heard
Mamie Gummer
Danielle Panabaker
Laura-Leigh
Lyndsy Fonseca
Jared Harris


Genre:
Horror / Thriller

 
Review von Thomas Raemy
Aufgeschaltet am: 24.2.12

Cover-Artwork und Bilder © und Eigentum von Concorde Home Entertainment.
 
 
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'The Ward'
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Blu-ray Disc Review:
The Ward
Originaltitel: The Ward
Veröffentlichung: 16. Februar 2012
Studio / Verleih: Concorde Home Entertainment
Produktionsjahr: 2010
Länge: 89 min.
Altersfreigabe: Freigegeben ab 18 Jahren
Artikel-Jump: Story | Bild | Ton | Extras | Kritik & Fazit


Die Story:

Völlig verstört wird die junge Kristen (Amber Heard) in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Die hübsche junge Frau kann sich an nichts erinnern - auch nicht daran, dass sie vor kurzem ein altes Farmhaus in Brand gesetzt haben soll. In dem abgeschieden gelegenen North Bend Hospital versucht Dr. Stringer (Jared Harris) ihre psychische Barriere zu durchdringen, und ihr, wie auch vier jungen Mitpatientinnen, zu helfen. Doch Gerüchte um verschwundene Insassinnen und merkwürdige Geräusche lassen Kristen nachts keine Ruhe finden...

Das Bild:

Video Auflösung / Codierung: 1080p / AVC MPEG-4
Aspect Ratio: 2.35:1 (16:9)

Schärfe:
85%
Kontrast:
80%
Detailzeichnung:
65%
3-D / HD-Effekt:
65%
Kompression:
5%


Bild-Kurzbewertung:
+ Positiv:
- Allgemein gute Bildqualität mit ein paar wenigen Einschränkungen.
- Bis auf wenige Ausnahmen (sehr) gute Schärfe- & Detailzeichnung.
- In der Regel gut, nur selten leicht schwächelnde, Kontrastwerte.
- Leicht monotone, aber dennoch gute und natürliche Farbpalette.
- Versch. Szenen bieten eine gute Plastizität und Tiefenwirkung.
- Negativ:
- Nur wenige (schlechter fokussierte) Shots wirken etwas weicher.
- Zum Teil minimale (kaum auffallende) Korn-Struktur erkennbar.
- Selten minimaler Detailverlust in (ganz) dunklen Bildbereichen.
- Wenige Shots mit leichten Kompressions-Artefakten (= Linien).

Concorde präsentiert John Carpenter's 'The Ward' in einer guten Bildqualität an der es, bis auf ein paar wenige Mängel, nur wenige auszusetzen gibt. So hat man es hier mit einem meist scharfen und ebenso detaillierten Bild zu tun, wobei nicht nur Close-up's und Nahaufnahmen überzeugend ausfallen, sondern auch Distanz- bzw. Weitwinkel-Aufnahmen eine sehr gute Schärfe- und Detailwiedergabe aufweisen. Wenn überhaupt, dann wirken nur ein paar wenige (schlechter fokussierte) Shots etwas weicher. Nebst ausgewogenen Kontrastwerten (nur in ganz dunklen Bildbereichen kann es zu einem minimalen Detailverlust kommen) macht auch die (stilmittelbedingt leicht monoton und untersaturiert gehaltene) Farbwiedergabe eine gute Figur - wobei sich die gewählte Farbpalette zwar ein bisschen auf die Plastizität und Tiefenwirkung auswirkt, aber es dennoch viele Sequenzen mit gesteigertem High-def Feeling zu verbuchen gibt.

Filmkorn stellt kein Problem dar, dafür weisen vereinzelte Shots leichte Kompressions-Artefakte in Form von Banding und horizontalen Linien auf - die aber nie allzu sehr ins Auge stechen. So reicht es dem Bild von 'The Ward' problemlos zur 4-Sterne-Wertung.



Der Ton:
Getestet: Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1

Tonmässig kommt 'The Ward' etwas zurückhaltender und frontlastiger rüber, als was man es zuerst vielleicht erwarten würde - was weniger am eigentlichen Sound-Design, und vielmehr am Film-Inhalt liegt. So braucht der Film einige Zeit, bis er einigermassen in die Gänge kommt, und das schlägt sich dann auch in der Sound-Abmischung nieder. Ein Surround-Feuerwerk hat der Film schlussendlich also nicht zu bieten, aber dafür kommen die Gänsehaut-Szenen recht räumlich rüber und weisen zudem eine (sehr) zufriedenstellende Bass-Wiedergabe auf. Auf viele direktionale Effekte darf man zwar nicht hoffen, aber das wird durch die ohnehin gute Stereo-Separation auf den vorderen Kanälen etwas ausgeglichen - wobei die Abmischung ohnehin von einer guten Balance, und damit auch Dialogverständlichkeit, profitiert. Alles in allem ein nicht gerade allzu spektakulärer, aber zumindest äusserst zufriedenstellender Surround-Soundmix.

Ausserdem sind auf dieser Blu-ray folgende Tonspuren enthalten:
DTS-HD Master Audio 5.1: Englisch
 
 
  Die Extras:
Bei den Bonus-Features der 'The Ward' Blu-ray wird der Anfang von einem informativen Audiokommentar von Regisseur John Carpenter gemacht der zusammen mit Darsteller Jared Harris recht ausführlich auf seine erste Regie-Arbeit in zehn Jahren eingeht. Nebst einer Reihe von insgesamt 13 verschiedenen 'Interviews' (ca. 46 min.) bei denen nicht nur John Carpenter, sondern auch die Produzenten, der künstlerische Gestalter und einige Darsteller zu Wort kommen, ist mit der 'B-Roll' (ca. 48 min.) ein (etwas zu langatmig geratener) Blick hinter die Kulissen vorhanden der leider ohne Kommentar oder Infos auskommen muss. Zudem sind noch der deutsche und der englische Kino-'Trailer' (ca. 4 min.) von 'The Ward' vorhanden - wobei beide Sprachversionen des Trailers, anders als die vorangegangenen Features, in HD-Qualität vorliegen.

Das Concorde-Label, das mit vier zusätzlichen Trailern noch etwas Eigenwerbung macht, hat auch diesen Titel mit einem Wendecover ausgestattet - dementsprechend braucht man sich keine Gedanken um das (nach wie vor unbeliebte) FSK-Logo zu machen.
 
 
Kritik & Unser Fazit:
Fast zehn Jahre liess Kult-Regisseur John Carpenter seine Fangemeinde auf einen neuen Film warten - wobei die lange Wartezeit auf ein filmisches Lebenszeichen des Halloween- und The Thing-Meisters natürlich die Erwartungen erst recht noch grösser werden liess. Diese kann er mit dem psychologischen Horror-Thriller 'The Ward' dann auch gar nicht erfüllen, denn mit der mysteriösen Geschichte um eine Gruppe junger Frauen die in einer Nervenheilanstalt einem unheimlichen Geist zum Opfer fallen, wandelt der einst für seine filmische Originalität bekannte Regisseur auf längst bekannten Pfaden. So überrascht es dann auch nicht, dass Carpenter hier weder am Drehbuch mitgeschrieben hat und sich hauptsächlich auf seine Rolle als Regisseur konzentriert hat - so stammt auch die Filmmusik ausnahmsweise nicht von ihm.

Wirklich vorwerfen kann man es Carpenter nicht, denn es ist nur verständlich, dass der 64-jährige Kultfilmer ein bisschen kürzer tritt - wobei es dennoch erstaunlich ist, was man aus dem begrenzten Budget von gerade mal US$ 10 Millionen herausgeholt hat.

So lässt der Film das typische Carpenter-Feeling vielleicht über weite Strecken etwas vermissen, kann aber dennoch mit einer stimmigen, und vor allem sehr unheimlichen Atmosphäre punkten. 'The Ward' braucht zwar erstmal ein bisschen Zeit um in die Gänge zu kommen, kann aber eine gute und vor allem kontinuierliche Spannungskurve bieten - inklusive einiger schöner Grusel- bzw. Schockmomente. Dass man dabei auf den üblichen Horror-Klischees aufbaut, ist dann auch gar nicht so tragisch, denn der Film kommt kurzweilig genug daher, um über solche Schwächen gut hinwegtrösten zu können. Das Ende ist vielleicht vorhersehbar und kommt ähnlich daher, wie man es schon von anderen Filmen kennt, aber bietet dennoch genügend Überraschungs-Potential, dass zumindest ein Teil der Zuschauer davon positiv angetan sein werden.

Mit Drive Angry-Star Amber Heard hat John Carpenter, der seine besten Tage nun wohl wirklich hinter sich haben dürfte, zudem eine gute Hauptdarstellerin gefunden. Alles in allem spannende und kurzweilige, aber schnell vergessene Horror-Thriller-Unterhaltung.

'The Ward' mag rein inhaltlich wenig originell sein, aber dafür kann man John Carpenter's Rückkehr auf den Regie-Stuhl immerhin in technischer Hinsicht als sehr gelungen bezeichnen, denn die Low-Budget Produktion überzeugt nicht nur beim Bild, sondern auch beim Ton. Kleinere Mankos wie z.B. schlechter fokussierte Shots oder minimale Kompressions-Artefakte wirken sich dann auch kaum auf den ansonsten guten Gesamteindruck beim Bild aus, während der Ton rein inhaltsbedingt etwas zurückhaltend, aber dennoch stimmig rüberkommt - und zudem mit einer guten Balance punktet, was für Horror-Produktionen eher unüblich ist. Bei den Extras ist vor allem der informative Audiokommentar zu empfehlen, aber Fans bekommen dank
zusätzlicher Interviews und B-Roll Aufnahmen weitere Einblicke in die Produktion geboten.

John Carpenter's lang ersehntes Film-Comeback nach fast 10-jähriger Regie-Abstinenz hätte sicher etwas besser sein können, aber zumindest wird Fans des Regisseurs, und des Genres, mit 'The Ward' ein solider kleiner Horror-Thriller geboten.
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Extras:
Gesamt-Fazit:
 
Blu-ray Screenshots:
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Hinweis: Screenshots wurden als Full-HD Quelle (1920x1080 Pixel) gespeichert und sind lediglich zur besseren Internet-Darstellung auf 1280x720 Pixel verkleinert worden (inklusive einer leichten JPEG-Kompression). Es wurden keine Veränderungen an Schärfe, Kontrast oder an den Farben vorgenommen.
   
 
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